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Würde und Scham in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung
Mitarbeiter*innen Eingliederungshilfe, Assistent*innen in der Betreuung, Heilerziehungspfleger*innen
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Dauer: 8 Std.

Würde und Scham in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Scham spielt in jeder zwischenmenschlichen Begegnung eine Rolle. Gleich-zeitig ist sie eine Emotion, die oft übersehen wird. Gerade in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist es wichtig, sich immer wieder mit dieser Emotion auseinanderzusetzen, Scham als wertvolles Signal zu deuten, Scham(abwehr-) prozesse zu verstehen und die dahinterliegenden Bedürfnisse zu erkennen. Menschen können z.B. Scham erleben, wenn sie Hilfe im Alltag benötigen oder wenn ihr Körper nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Auch Mitarbeitende erleben Scham: Etwa, wenn eigene Grenzen überschritten werden oder wenn man im hektischen Arbeitsalltag nicht so handeln kann, wie man es eigentlich für richtig hält. Unbemerkte oder verdrängte Schamgefühle können dazu führen, dass Menschen sich zurückziehen, zynisch werden, trotzig reagieren oder Aggressionen entwickeln – gegen sich selbst oder andere. Deshalb ist es wichtig, Scham als Signal ernst zu nehmen. Scham ist schmerzhaft, aber sie hat auch eine positive Funktion. Sie kann, wie der Schamforscher Leon Wurmser sagt, als „Hüterin der Menschenwürde“ verstanden werden. Ziele des Seminars: Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit den Themen Menschenwürde und Scham und deren Verbindungen.

Inhalte:

  • Information über die Entstehung von Scham und ihre Abwehrmechanismen: Was ist Scham? Phänomenologie, Entwicklung.
  • Unterscheidung zwischen „gesunder“ und „traumatischer Scham“ sowie zwischen Scham und Beschämung.
  • Die vier Grundformen der Scham (Differenzierung der Scham).
  • Erkennen und Verstehen der helfenden und produktiven Aspekte von Scham als „Wächterin der menschlichen Würde“ (Leon Wurmser).
  • Erarbeitung der konstruktiven Möglichkeiten für den Umgang mit Schamgefühlen

 

Anmeldeschluss: 01.10.2026

Ort: Weil am Rhein, Kesselhaus
Dozent/en:

Ines Theda,

Erwachsenenbildnerin (M.A.), Systemische Beraterin (DGSF), Mediatorin und Juristin

Infos auf einen Blick

Start: 12.11.2026

Ende: 12.11.2026

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Beginn: 09:00 Uhr

Ende: 17:00 Uhr

Weil am Rhein, Kesselhaus

145 Euro

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