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Kein Sex im Pflegeheim? Umgang mit einem Tabu
Mitarbeiter*innen Altenhilfe, Mitarbeiter*innen Eingliederungshilfe, Alltagsbetreuer*innen
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Dauer: 8 Std.

Kein Sex im Pflegeheim? Umgang mit einem Tabu

Erweiterung des Verständnisses und Entwicklung einer positiven Haltung zur Sexualität und den sexuellen Bedürfnissen der Bewohner*innen von stationären Einrichtungen. Es soll ein sensibler und respektvoller Umgang damit ermöglicht und mögliche Lösungsansätze vorgestellt werden.
  • Den eigenen Standpunkt zu diesem Thema explorieren und über die persönliche Betroffenheit auch einen persönlichen Zugang zum Thema zu finden
  • Hinführung zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Bewertung von Sexualität im Alter und bei Behinderung
    • Demographischer Wandel und die Wirkungen auf Sexualität im Alter
    • Gesellschaftliche und eigenen Altersbilder bewusst machen
    • Gesellschaftlicher Blick auf Behinderung und Sexualität
    • Den Einfluss der Sozialisation (Elternhaus, Erziehung, gesellschaftliche Wertvorstellungen) auf die gelebte Sexualität im Alter und bei Behinderung kennenlernen
    • Sexualität und Geschlecht
    • Gleichgeschlechtliche Paare und Gender
  • Psychosexuelle Entwicklung über die Lebensspanne hinweg
  • Sexuelle Aktivität/Wünsche bei hetero- und gleichgeschlechtlichen hochaltrigen Paaren und bei Behinderung
  • Pflegebedürftigkeit/Demenz und Sexualität
  • Medizinische Daten zur Sexualität im Alter
    • Veränderung der Sexualfunktionen im Alter
    • Krankheiten, die die Sexualfunktionen im Alter beeinflussen können, z.B. Demenz
    • Medikamente und ihre Auswirkungen auf die Sexualität
  • Best-Practice Beispiele im Umgang mit Sexualität bei Bewohner*innen in stationären Einrichtungen

Der Mensch ist ein sexuelles Wesen und auch im Alter ist Sexualität weiterhin ein wichtiger Bereich.

Obwohl Sexualität in der Öffentlichkeit und in den Medien mittlerweile allgegenwärtig ist, ist das Thema für den Einzelnen immer noch sehr schambehaftet und geht mit einer gewissen Sprachlosigkeit einher. Der Umgang mit ihr kann durch die eigene Sozialisation und der vorherrschenden gesellschaftlichen Bewertung beeinträchtigt werden. Dies wird besonders deutlich, wenn es um die Sexualität Älterer oder von Menschen mit Behinderung geht. Befragungen älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung zeigen jedoch, dass die Lebenszufriedenheit auch durch das Maß an gelebter Sexualität positiv beeinflusst wird.
Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt hierzu: „Menschen, die kurz- und insbesondere langfristig auf Pflege angewiesen sind, haben vor dem Hintergrund der international anerkannten Menschenrechte sowie der UN-Behindertenrechtskonvention – genau wie alle anderen Menschen auch – ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Teilhabe. Sexuelle Menschenrechte beziehen sich dabei sowohl auf Schutzrechte als auch auf Freiheitsrechte“ (bpb, 2023).

Pflegekräften und Pflegeeinrichtungen sollen durch diese Weiterbildung dabei unterstützt werden, sexualfreundliche Rahmenbedingungen schaffen zu können.

Das Bildungsangebot kann als Pflichtfortbildung für Alltagsbetreuer*innen nach §43b anerkannt werden.
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Ort: Weil am Rhein, Kesselhaus
Dozent/en:

Frau Krötz
Soziale Arbeit BA mit dem Schwerpunkt Gerontologische Arbeitsfelder und Gesundheitswesen, Zusatzausbildung zur Kunsttherapeutin an der Katholischen Hochschule Freiburg, Momentan im Masterstudium an der Evangelischen Hochschule Freiburg mit dem Schwerpunkt Forschung, Dozentin am IWW der Katholischen Hochschule ab Oktober

Infos auf einen Blick

Start: 05.07.2024

Ende: 05.07.2024

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Beginn: 09:00 Uhr

Ende: 17:00 Uhr

Weil am Rhein, Kesselhaus

130 Euro

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